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Sozialkompetenz und innere Werte

Die Kriterien für die Auswahl von Führungskräften haben sich erheblich verändert

Der Abteilungsleiter geht demnächst in Ruhestand. Sein Nachfolger ist gesetzt. Der Bernd ist dran. Am längsten in der Abteilung, am besten im Unternehmen vernetzt und seinem Arbeitgeber loyal verbunden: Kriterien, die vielfach den Ausschlag geben bei der Wahl einer Führungskraft. Doch das ändert sich. 

„Wir suchen längst nicht mehr die objektiv beste, sondern die für ein Unternehmen richtige Führungspersönlichkeit“, erklärt Dr. Reiner Mark von der Personalberatung Dr. Heimeier & Partner. Dazu analysieren er und seine Partnerkollegen zunächst die Kultur, das Wertesystem und die Geschichte des jeweiligen Unternehmens und die des Unternehmers. „Gerade Familienunternehmen sind geprägt von ihrem Wertesystem und ihrer gewachsenen Tradition. Sie zu erfassen ist die Voraussetzung, um passende Kandidaten für die erste oder zweite Führungsebene zu finden“, so Mark. 

Dies geschieht mit teilstrukturierten Interviews und diagnostischen Tests. Das Auswahlverfahren wird stets individuell auf den Kandidaten und die vakante Position hin konzipiert und umgesetzt. „Aber eigentlich steht nicht das formale Verfahren im Fokus. „Unsere Kunden verlassen sich auf unsere Kompetenz, die Gesamtpersönlichkeit  richtig einzuschätzen“, so Mark. Wie er hat jeder seiner Kollegen eine leitende Funktion mit Personalverantwortung ausgeübt, bevor er in die Beratung gegangen ist. Das prägt die Arbeitsweise der Sozietät.

Auszug aus dem Beitrag, der im FAZ Personaljournal am 11. September 2016 erschienen ist. Der vollständige Artikel steht Ihnen hier zum Download bereit.